9. Juni 1944: Isernhagen

Meine Lieben!

Schnell ein paar Zeilen. Es ist zwar schon 23 Uhr, aber der Hauptfeldwebel hat solange mit mir geklönt. Ich habe etwas Schüttelfrost und Fieber. Ich bin auf Fleckfieber geimpft und das sind immer die Begleiterscheinungen. Also, macht Euch keine Sorgen. Morgen ist alles wieder vorbei.

Gestern bekam ich Eure ganze Post. Der Brief von H.P. kommt mir richtig geschwollen vor! Wie ich darauf reagiere, muß ich mir noch überlegen. Es kommt mir so vor, als wenn man aus unserer Not Lorbeeren ernten will.

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